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Unified Messaging als Managed Service

Hochverfügbar und ausfallsicher

von Sibylle Klein | serVonic GmbH | Public Relations


Modelle für Cloud Computing und Managed Services bieten Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, Dienste sowie Soft- und Hardware in unterschiedlichen Kombinationen aus dem eigenen Unternehmen auszulagern. Während Cloud Computing mit der Public Cloud eine Vielzahl von Diensten, Anwendungen und Speicher für eine nicht begrenzte Anzahl von Beziehern anbietet, stellen Managed Service Modelle auf ein Unternehmen abgestimmte Dienste, Anwendungen und Speicher für einen meist abgegrenzten Bereich der IT-Infrastruktur zur Verfügung. So eignet sich beispielsweise eine Software wie Unified Messaging mit Messaging System dazu, in einem Rechenzentrum als Managed Service für ein Unternehmen bereit gestellt zu werden: Ein Teil der IT-Infrastruktur ist ausgelagert, kann aber trotzdem den individuellen Anforderungen angepasst werden.


Managed Service

Die Auslagerung der IT-Infrastruktur in die Public Cloud bereitet den Unternehmen aktuell noch einige Schwierigkeiten, beispielsweise im Hinblick auf Sicherheit, Flexibilität und Anpassung an die individuellen Bedürfnisse. Die teilweise Auslagerung der IT in ein Rechenzentrum, das dann die gewünschten Funktionen, Dienste und Kapazitäten individuell auf die unternehmensspezifischen Bedürfnisse anpasst, scheint für einige Unternehmen geeigneter. Speziell für Unternehmen, die kritische Anwendungen einsetzen und daher hohe Anforderungen an Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit stellen, scheint die Entscheidung für ein Managed Service Modell sinnvoll zu sein. Wie so ein Modell realisiert sein kann, lässt sich am Beispiel „Unified Messaging als Managed Service“ darstellen.

Unified Messaging

Je nach Unified Messaging Lösung ist die Bereitstellung im Rechenzentrum unterschiedlich realisiert. Grundsätzlich gibt es zwei mögliche UM-Konzepte: eigenständiger Kommunikationsserver und Add-On Lösung. Ein eigenständiger Kommunikationsserver bietet alle Funktionen von Unified Messaging inklusive Datenbanken, Message Transfer Agent und Clients. Eine Add-On UM-Lösung ist im Gegensatz dazu so konzipiert, dass sie die vorhandenen Möglichkeiten, also einen Messaging Server mit entsprechender Architektur und Struktur, nutzt, und lediglich die fehlenden – und gewünschten – Funktionen ergänzt und so das E-Mail System zu einem Unified Messaging System komplettiert. Es nutzt dabei Vorhandenes und ergänzt lediglich Notwendiges. Hat ein Unternehmen beispielsweise bereits den Messaging Server in ein Rechenzentrum ausgelagert, bietet sich die Entscheidung für eine Add-On UM-Lösung an.

Um Hochverfügbarkeit durch Redundanz zu gewährleisten, können mehrere IXI-UMS Unified Messaging Server mit einem Messaging Server eingesetzt werden: Fällt ein Rechner aus, arbeitet der andere UM-Server die Nachrichten ab
Um Hochverfügbarkeit durch Redundanz zu gewährleisten, können mehrere IXI-UMS Unified Messaging Server mit einem Messaging Server eingesetzt werden: Fällt ein Rechner aus, arbeitet der andere UM-Server die Nachrichten ab. Skizze: serVonic GmbH

Das Rechenzentrum

Wird Unified Messaging als Managed Service im Rechenzentrum bereitgestellt, installiert, pflegt und wartet ein Dienstleister die jeweilige Lösung für das Unternehmen. Im Unternehmen sind üblicherweise lediglich die Client-PCs vorhanden. Der Betreiber trägt die Verantwortung dafür, dass die UM-Nachrichten zuverlässig, sicher und schnell zwischen den Beteiligten ausgetauscht werden können. Diesen reibungslosen Nachrichtentransport kann er durch Methoden zur Hochverfügbarkeit weitgehend sicherstellen: Verbesserung der MTBF, Mean Time between Failures, sowie der MTTR, Mean Time to Recover. Die möglichst lange MTBF kann durch Redundanz erreicht werden: Zwei oder mehr Add-On UM-Server mit identischen Kapazitäten und Diensten werden auf unterschiedlichen Rechnern installiert. Die Aufgabenverteilung erfolgt nach dem Load Balancing Prinzip. Ist ein UM-Server nicht verfügbar, kann die Nachrichtenlast über den oder die anderen UM-Server abgewickelt werden, das Messaging System übergibt die Nachrichten entsprechend.
Monitoring Tools eignen sich zur Verkürzung der MTTR . Das UM-System sowie die entsprechenden Dienste, Prozesse, Verzeichnisse und Protokolle werden überwacht. Das Monitoring Tool kann gegebenenfalls Prozesse beenden, Dienste und Computer neu starten, eine E-Mail, eine UM-Nachricht - Fax, Voice, SMS - oder eine Net Message senden, einen Eintrag in das EventLog generieren oder ein beliebiges Programm ausführen. Es überprüft beispielsweise Verzeichnisse auf Anzahl und Verweildauer von Jobs und überwacht Verbindungen. Erkennt es einen Ausnahmezustand im UM-System, führt es vordefinierte Maßnahmen durch und benachrichtigt den Administrator. Die detaillierten Informationen, die das Monitoring Tool zur Verfügung stellt, erleichtern und beschleunigen die Problemanalyse und Fehlerbehebung.
Vorteilhaft für das Rechenzentrum ist es ebenfalls, wenn sich die UM-Lösung nahtlos in das vorhandene Messaging System, beispielsweise Microsoft Exchange, einfügt und die vorhandene Struktur nutzt. Die Daten werden nicht doppelt vorgehalten. Dadurch bleibt der Bedarf an Hardware gering und es können keine Inkonsistenzen entstehen. Gerade, wenn ein UM-Cluster, eventuell in Kombination mit einem Microsoft Exchange Cluster, betrieben wird, ist das ein entscheidender Vorteil.

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Infos

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