Faxserver im Wandel der IT- und TK-Strukturen

(Teil 2)

UM als Add-On, IVR als Zusatznutzen


Eine Unified Messaging Lösung wie serVonic IXI-UMS bietet die Dienste Fax, SMS und Voice und arbeitet standard-basiert sowohl mit dem Messaging System als auch mit der TK-Anlage zusammen. Screenshot: serVonic GmbH

Unified Messaging als Add-On zum Faxserver

Flexibilität ist nicht nur hinsichtlich der Einbindung in die jeweilige IT- und TK-Umgebung  und Unternehmensstruktur wichtig, sondern auch hinsichtlich der Funktionalität. Je nach Bedarf und bereits eingesetzter Software, z.B. Microsoft Lync Server, sollen weitere Unified Messaging Funktionen wie SMS oder Voice die Kommunikation abrunden. Diese Dienste sollten modular und skalierbar entsprechend den Bedürfnissen des Unternehmens hinzugenommen werden können und sich ebenso wie die UM-Nachrichtenart Fax in die Umgebung und Struktur des Unternehmens einbinden lassen. Darüber hinaus sollten sie die Veränderungen und Modernisierungen des Unternehmens entsprechend mitgehen und unterstützen. Nicht nur Fax, sondern auch SMS und Voice sollten einfach funktionieren.

Zusatznutzen IVR, Abrufsysteme, automatische Benachrichtigungen

Hat ein Unternehmen eine UM-Lösung wie IXI-UMS von serVonic im Einsatz, die alle Dienste für Fax, SMS und Voice ermöglicht, bietet das einen weiteren Vorteil: Abrufsysteme  mittels IVR sowie automatische Benachrichtigungen können realisiert werden, ohne dass eine zusätzliche Lösung integriert bzw. angeschaltet werden muss. Beispielsweise können sich Kunden oder Interessenten telefonisch sich mittels Interactive Voice Response – IVR –zu bestimmten Informationen „durchfragen“. Diese Informationen können sie dann wahlweise je nach Angebot des zur Verfügung stellenden Unternehmens per Telefon anhören, sich per SMS auf das Handy oder per Fax an eine beliebige Faxnummer schicken lassen. Als Bindeglied zwischen öffentlichem Telefonnetz und Anwendungslogik fungiert beispielsweise der serVonic IXI-UMS Unified Messaging Server. Ebenso ist es möglich, sich automatisch in bestimmten Situationen per Fax, SMS oder Sprachnachricht benachrichtigen zu lassen. Ein Beispiel: Der Wasserpegel eines Flusses wird gemessen und an einen Computer übertragen. Dann wird dieser Wert mit einem Grenzwert verglichen. Überschreitet der gemessene Wert den Grenzwert, werden Mitarbeiter der Hochwassernachrichtenzentrale wahlweise oder gleichzeitig per Fax, SMS oder Sprachnachricht informiert.

Fazit

Der Telekommunikationsmarkt ist im stetigen Wandel, Flexibilität ist sehr wichtig. Ein Unternehmen sollte sich daher nicht für eine proprietäre, sondern für eine standardbasierte flexible Faxserver-Lösung entscheiden, die sich durch weitere Funktionen und Möglichkeiten auszeichnet. Eine starre Lösung, die sich nicht im Wandel der Zeit und der Unternehmen problemlos und ohne Aufwand mit bewegen kann, ist für moderne Unternehmen in der schnelllebigen und technologischen Veränderungen unterworfenen Zeit umständlich.

Copyright: serVonic GmbH
Stand: 2. November 2011


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Glossar (Teil 2)

T.38 bezeichnet ein von der ITU-T beschriebenes Protokoll zur Übertragung von Faxnachrichten über VoIP-Verbindungen. Die Nachrichten werden hier zwischen Faxserver und IP-PBX nicht, wie im normalen Telefonnetz, als Audiodaten übertragen, sondern paketiert gemäß dem IP-Netzwerkprotokoll.

TCP/IP steht für Transmission Control Protocol/Internet Protocol und ermöglicht den Datenaustausch im Internet.  Das Protokoll stellt beispielsweise Dienstleistungen wie Verbindungsorientierung, Reihenfolgengarantie, Verlustsicherung und Zeitüberwachung und transparenten Datentransport zur Verfügung.

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