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Heterogene IT - vereinheitlichte Kommunikation (Teil 2)

Unified Messaging für SAP


Homogene SAP-Umgebung

Ebenso möglich, allerdings eher selten, ist die Integration der UM-Lösung in eine homogene SAP-Umgebung. Das SAP-System dient in diesem Fall als Messaging Plattform, in der Empfang, Versand, Customizing und Administration der UM-Lösung erfolgt. SAPoffice ist der E-Mail Client, mit dem der Benutzer seine Nachrichten versendet, empfängt und verwaltet. Die Integration erfolgt über den entsprechenden Connector, der auf Basis der von SAP angebotenen BC-CON Schnittstelle mit SAP zusammen arbeitet. Anders als bei der Integration über den Standard SMTP baut hier der Connector die Verbindung auf und bietet sich sozusagen an. Die anstehenden UM-Nachrichten werden vom SAP-System an den Connector transferiert. Das weitere Prozedere bleibt wie gehabt: Der Connector prüft die Berechtigungen, bereit die Nachricht entsprechend auf und übergibt sie an den Kernel. Dieser versendet die UM-Nachricht entsprechend. Aus Gründen der Lastverteilung oder Hochverfügbarkeit durch Redundanz können mehrere Connectoren mit SAP arbeiten, die Nachrichten werden gleichmäßig auf die Connectoren verteilt. Geht eine UM-Nachricht ein, läuft der Prozess in der umgekehrten Richtung: Der Kernel nimmt den eingehenden Ruf an, empfängt die UM-Nachricht, z.B. Fax, bereitet sie entsprechend auf und übergibt sie an den Connector. Der Connector vermittelt die UM-Nachricht an das SAP System. Dieses liefert die Nachricht über die Nachrichtensteuerung in das Empfängerpostfach im SAPoffice. Der Empfänger kann die UM-Nachrichten wie seine E-Mails bearbeiten, z.B. beantworten, weiterleiten, speichern oder im DMS archivieren.

Beispiel: Eine an der TK-Anlage eingehende Faxnachricht wird via serVonic IXI-UMS Unified Messaging Server im Posteingang des Empfängers zugestellt. Skizze: serVonic GmbH

Wesentlich gängiger in den Unternehmen ist allerdings folgendes Szenario: SAP dient als ERP System für betriebswirtschaftliche Zwecke, das Messaging wird über eine Groupware wie Microsoft Exchange oder IBM Lotus Domino abgewickelt. Über die entsprechenden Connectoren integriert sich die UM-Lösung sowohl in das jeweilige Messaging System als auch in das SAP System. Aus dem SAP System werden Aufträge, Rechnungen oder Bestellungen, z.B. Sammelbestellungen, automatisiert gefaxt. Die Rückmeldungen über erfolgten oder nicht erfolgten Versand inklusive weiterer Informationen wie Dauer des Versands oder mögliche Gründe für den nichterfolgten Versand erhält der Benutzer in seinem E-Mail Postfach, z.B. Microsoft Outlook oder IBM Lotus Notes. Die sonstige Kommunikation wird über das Messaging System inklusive UM-Lösung abgewickelt.

Fazit: Auswahlkriterien

Ein ERP-System wie SAP wird meist von großen Unternehmen mit komplexen Strukturen und verteilten Standorten eingesetzt, die IT-Struktur ist heterogen, als Messaging Plattform wird ein System wie Microsoft Exchange oder IBM Lotus Domino genutzt. Die Unified Messaging Lösung der Wahl sollte sich hier problemlos sowohl in das Messaging System als auch in das ERP-System integrieren und die Einbindung der UM-Nachrichten in DMS ermöglichen. Ebenso sollte die UM-Lösung nicht nur den jetzigen Bedürfnissen eines Unternehmens gerecht werden, sondern auch den zukünftigen: So sollte sie die Erweiterungen und Updates der eingesetzten Software ebenso unterstützen wie eine Migration beispielsweise in die Cloud oder auf Voice over IP. Eine Add-On UM-Lösung, die auf Standards basiert, skalierbar und modular aufgebaut ist und sich über eine flexible Connector-Architektur in die IT-Umgebung integriert, hat die besten Chancen, die Auswahlkriterien zu erfüllen

Copyright: serVonic GmbH
Stand: 7. November 2012


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